SOUNDS & SEXUALITIES

15. Januar 2011: 14 JAHRE BANG!


Der BANG! Triple Shot

Kein Grund für viel Gerede, aber nur mal kurz erwähnt: Die bang! liefert im Januar seit 14 Jahren Sounds & Sexualities, und nicht weniger als 13 Jahren gibt es bei uns auch Techno zu hören – Grund genug, das alles im Januar ein wenig zu begießen, wie gewohnt mit leicht aufgebohrtem Programm. Im Januar werden mit dabei sein:


A Boy Named FiskA BOY NAMED FISK – live -A Boy Named Fisk sind wohl das heißeste, was Köln zurzeit zu bieten hat. Und das liegt vielleicht daran, dass man ihrer Musik weder Domstadt noch überhaupt Bundesrepublik anhört. Dem Klang nach hätten wir die Combo nämlich als aus Großbritannien stammend vermutet, wo sie zwischen Arktischen Monkeys und Franz Ferdninändern entstanden sein könnten. Das gilt speziell für die Rhythmussektion, denn der schleppende Disco-Beat dürfte auf der Tanzfläche so manches Hinterteil zum Wackeln bringen und muss sich hinter dem der genannten Bands keinesfalls verstecken! Die selbstbetitelten Debüt-EP enthält fünf Knaller, die garagiger als die Werke der oben angegeben Referenzbands produziert sind und einen klaren Rekurs auf die achtziger Jahre erkennen lassen. Die mit reichlich Popappeal, flinken Off-Beat-Gitarren und einem Wahnsinnsgespür für eingängige Harmonien versehenen Songs lassen die 13:30 Gesamtspielzeit wie im Flug vergehen und machen Appetit auf einen Longplayer, der diesem durch und durch gelungenen Debüt hoffentlich bald folgen wird. Auf der Homepage der Band sind diese Songs übrigens als Download erhältlich – für ‘nen 5er kann/sollte man sich dieses Kleinod in gepresster Form zuschicken lassen.“  Jörg & Niklas, Snake Mountain Fanzine (24.Juni 2010)


Klaus JoyKLAUS JOY – live -Klaus Joys Entertainerqualitäten sind multipel angelegt: avanciert er in der einen Minute noch mit Liedern wie „Liebe meines Lebens“ zu Schwiegermutters Liebling, reißt es seinem Publikum im nächsten Moment fast die Hosen runter, wenn er fordernd singt, „Leck an mir, lutsch an mir“. Genre-Grenzen kennt das Ruhrpott-Kind nicht, er provoziert in wilder Abfolge zwischen Pop, Schlager, Folklore und 80s. Ob sein Schaffen mit einem Augenzwinkern verbunden ist, bleibt offen und zu hoffen.


Milton BradlayMILTON BRADLEYDO NOT RESIST THE BEAT! ist ein Label, das aktuell, nicht ohne eine tiefere Form der Berechtigung die Aufmerksamkeit des elektronischen Szene-Mags de:bug auf sich gezogen hat, besticht es doch immerhin seit Januar 2009 über die gesunde Distanz von mittlerweile 5 Releases konstant durch unprätentiöses Auftreten wie im gleichen Atemzug extrem clevere elektronische Upfront-Sounds. Oft atmosphärisch düster, dennoch im Techno-ideellem Sinne positiv innovativ forschend und im Club auch noch Floor-kompatibel. Also ganz klar Vinyl-Sound der Stunde in bester Gesellschaft mit Traversable Wormhole, MDR, Prologue, Sonic Groove, Time-2-Express oder Sandwell District eben. Das Ganze auch noch aus dem erweiterten Kreuzberger HARD WAX Umfeld, und via dieser über alle Zweifel erhabenen Schaltzentrale des guten Geschmacks ebenso liebevoll gefördert wie kompetent betreut und vertrieben. Hinter dem Label selbst steht ein gewisser MILTON BRADLEY, der in allen elektronischen Musik-Spielarten versiert scheint und sich damit ein geradezu maßgeschneidertes Vehikel für seine Produktionen geschaffen hat. Der gebürtiger Berliner  hat sich durch seine SUICIDE CIRCUS und GROUNDED THEORY Auftritte in den sensiblen Fokus nicht nur der wissenden Berliner sowie deutschen Techno und House Community gespielt und agiert als überzeugender Botschafter in Sachen Adult Techno zwischen Manchester und Kiew, weitere international Spielplätze für die Zukunft sicherlich nicht mehr ausgeschlossen …

Claus Bachor:CLAUS BACHORPSYCHO THRILL Initiator Claus Bachor ist mit seinen mittlerweile 48 Jahren einer der dienstältesten westdeutschen House- und Techno-DJs. Ausgestattet mit einem Backstock von ca. 40.000 raren Vinyltonträgern setzt er trickreich wie routiniert Deejay-Sets von Soul&Funk-Rare Grooves über HipHop- und Electro Oldskool bis hin zur House- und Techno-Next Skool um. Auf der Grundlage seiner mittlerweile 30-jährigen Berufserfahrung als DJ garantiert er somit einzigartige Beständigkeit sowie übergreifende Stil-Vielfalt, aber auch Spezialisierung wie z.B. in den Bereichen US-Disco Classics oder Detroit Techno – für die er im Laufe der Jahre sogar weltweit Anerkennung gefunden hat.


TOXIC HORMONE COCKTAIL – Alternative, Indie(tronics)

Gordon (bang! / B&S)
C@stro (bang!)

[Mainfloor/Haupthaus]

HANGAR – From Minimal to Roots Techno

Marc Heimann (bang)
Torso
(bang)
Guiseppe
(bang!)

[Halle]

RED ROOM – Punkrock, Americana, Garage, Hillbilly

Der Chris (bang!, Church of Tohuwabohu/Köln)

[Café]

Auf facebook werden wir ab Mittwoch, dem 12. Januar, wieder Gästelistenplätze verlosen. Genaueres erfahrt ihr dort zu gegebener Zeit..

Doors: 22.00 cet | Admission: 5 €
Location: DRUCKLUFT | Am Fördertum 27 | 46049 Oberhausen

bang! polysexual & open minded.
Die Party an jedem dritten Samstag des Monats im Druckluft/Oberhausen.